Ausstellungseröffnung: Die Musikmäzenin Emmy Rubensohn

Freitag 02.11.2018, 14.30 Uhr, Weiberwirtschaft

Ausstellungseröffnung

„Wissen Sie noch, wer ich bin?“ — Die Musikmäzenin Emmy Rubensohn (1884-1961)

Die aus Halle stammende Familie von Emmy Rubensohn besaß hier eine Textilfabrik. Sie aber lebte auf drei Kontinenten, in Leipzig, Kassel, Shanghai und New York. Wo immer sie auch wirkte, setzte sie sich unermüdlich für Musikerinnen und Musiker ein. In Kassel beherbergte sie den Komponisten Ernst Krenek und während der Nazizeit leitete sie die Musiksektion des Jüdischen Kulturbundes Kassel. Selbst in ihrem Shanghaier Exil, in das sie sich in den 1940er Jahren retten konnte, nahm sie am Musikleben teil. Nach dem Zweiten Weltkrieg fand sie in New York neue Freunde wie den genialen Dirigenten Dimitri Mitropoulos oder die von ihr verehrte Alma Mahler-Werfel.

Die von Prof. Dr. Matthias Henke (Universität Siegen) kuratierte Ausstellung porträtiert erstmals das Leben der Mäzenin, der Musik ein unverzichtbares (Über-)Lebensmittel war.

Die Ausstellung ist noch bis zum 12.12.2018 zu sehen.

Eine Kooperation mit den 23. Halleschen Frauenkulturtagen – Kunst und Kultur von Frauen für Frauen.

 

Ort: Frauenkommunikationszentrum „Weiberwirtschaft“ des Vereins Dornrosa e.V., Karl-Liebknecht-Straße 34, 06114 Halle.

Öffnungszeiten: Mo-Mi 10-15 Uhr; Do-Fr 10-16 Uhr. Öffnung am Wochenende nur mit Voranmeldung möglich.

Der Eintritt ist frei. Ihre Spende ist willkommen.