Film „Lebenszeichen – Jüdischsein in Berlin“

Dienstag 16.10.2018, 18.30 Uhr, Luchs.Kino

Lebenszeichen – Jüdischsein in Berlin

Foto: Edition Salzgeber

Spielfilm, R: Alexa Karolinski, D 2018, 83 min, deutsche OF

Klappernde Teller, mit denen der Tisch für das Rosh-Hashanah-Fest gedeckt wird. Das hell erleuchtete Haus einer alten jüdischen Dame, die den Krieg in einem dunklen Bunker überlebt hat. Eine Gruppe von Freundinnen, die den Garten der Liebermann-Villa pflegen…

Zwei Generationen nach dem Holocaust mögen die Erinnerungen daran zu verblassen beginnen, aber in kleinen, scheinbar banalen Momenten des täglichen Lebens sind sie noch ganz spürbar. Die Regisseurin Alexa Karolinski hat Familienmitglieder, Freunde, Historiker und zufällige Bekannte befragt und ist mit ihrer Kamera im heutigen Berlin auf Spurensuche gegangen. Sie folgt den vielgestaltigen Lebenszeichen, Ritualen und Gewohnheiten um festzuhalten, wie persönliche Erinnerung und kollektive Geschichte, vererbtes Trauma und gelebte Gegenwart zusammenwirken.

Nach „Oma & Bella“ (2012), Karolinskis berührendem Doppelporträt ihrer Großmutter und deren besten Freundin, ist LEBENSZEICHEN – JÜDISCHSEIN IN BERLIN der zweite Teil einer Trilogie über jüdische Identität und Leben in Deutschland, die das Gestern als notwendige Bedingung für das Heute versteht

Termine: Dienstag 16.10., 17.30 Uhr/ Sonntag 21.10., 16.30 Uhr/ Montag 22.10., 18.00 Uhr/ Mittwoch 7.11., 18.00 Uhr

Ort: Luchs.Kino am Zoo, Seebener Straße 172, 06114 Halle.

Eintritt: 7 €/erm. 5,50 €

Kartenvorverkauf: Vorbestellungen sind im Kino unter der Nummer 0345/523 86 31 möglich.