Themenführung: Die hallesche Professorin Betty Heimann im Portrait

Sonntag 10.11.2019, 15 Uhr, Stadtmuseum Halle

Themenführung im Gespräch mit Erik Neumann

Geschichten zu Gesichtern: Die hallesche Professorin Betty Heimann im Portrait

In der Dauerausstellung des Stadtmuseums Halle zeugt eine getönte Gipsbüste von der bedeutenden Indologin Betty Heimann. Das Kunstwerk, eine Leihgabe der Martin-Luther-Universität, steht erstmals im Mittelpunkt einer diskussionsorientierten Themenführung in Kooperation mit den FrauenKulturtagen.

Betty Heimann, 1888 geboren, erhielt in Halle 1923 die Lehrbefugnis für Indologie und durfte als erste Frau hier als Privatdozentin unterrichten. Als Jüdin wurde ihr während einer Vortragsreise durch England die Lehrbefugnis entzogen. Sie lehrte daraufhin indische Philosophie in London und Sanskrit in Colombo. 1961 verstarb sie in Italien.

Betty Heimann war mit der Bildhauerin Grete Budde (1883-1967) befreundet. Verbunden durch Nachbarschaft und jüdische Herkunft, schuf sie 1933 das gezeigte Porträt.

Eine Partnerveranstaltung mit den 24. Halleschen Frauenkulturtagen.

Ort: Stadtmuseum Halle, Große Märkerstr. 10, 06108 Halle (Saale)

Eintritt: 4 €


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