After-Work-Führung: Die jüdischen Warenhäuser in Halle

Donnerstag 14.11.2019, 17 Uhr, Marktplatz am Händeldenkmal

After-Work-Führung mit Cornelia Zimmermann

Mission Moderne: Die jüdischen Warenhäuser in Halle als Zeugnisse einer glanzvollen Vergangenheit

Die bedeutende Industriemetropole Halle rückte 1890 mit hunderttausend Einwohnern in die Reihe deutscher Großstädte auf. 660 jüdische Einwohner hatten nicht unwesentlichen Anteil am wirtschaftlichen Aufstieg Halles. Dieser widerspiegelte sich in weitreichenden städtebaulichen Veränderungen im Stil der modernen Sachlichkeit. Zahlreiche neue Stadtteile und moderne Geschäftshäuser schossen wie Pilze aus dem Boden. Sie sollten Halle das unverwechselbare Gepräge einer europäischen „City“ verleihen. Die Stadtväter, allen voran Oberbürgermeister Dr. Richard Robert Rive, setzten mit den jüdischen Firmen  u.a. „Huth“ und  Lewin“ die Umgestaltung des Marktplatzes  durch. Sie erhofften sich ein architektonisch geschlossenes Gesamtbild – ein Problem, das immer wieder bis heute eifrig diskutiert wird.

Ort: Treffpunkt am Händeldenkmal auf dem Marktplatz

Teilnahmegebühr: 3 € als Unterstützung der Jüdischen Kulturtage. Spenden sind willkommen.