Kinder und Jugendliche entdecken jüdische Kultur

Museumspädagogische Angebote des Stadtmuseums Halle im Rahmen der Jüdischen Kulturtage 2017

Aleph, Beth, Gimel – Von der Herkunft unseres Alphabets

Innerhalb eines einführenden Rundgangs in den Ausstellungen des Stadtmuseums werden die vielfältigen Beziehungen von Halle und der Welt dargestellt. Sprache und Schrift stehen dabei im Mittelpunkt. Es wird gezeigt, wie vielfältige Sprachen unsere Stadt seit Jahrhunderten bereichern.
Hierzu gehört auch die etwa 3200 Jahre alte hebräische Schrift der Tora und des Alten Testaments. An Hand eines kleinen Hebräisch Schnupperkurses werden Grundkenntnisse der hebräischen Sprache spielerisch erarbeitet.
Hierbei wird mit authentischen Schreibwerkzeugen wie Wachstafel und Griffel geschrieben. Die Schüler*innen bekommen danach die Gelegenheit, auf Hebräisch einen guten Tag zu wünschen oder ihre Namen zu schreiben.

Veranstaltungsort: Stadtmuseum Halle
Alter: ab 3. Klasse
Dauer: 2,0 Stunden
Kosten: 45,00 €

Verbote, Gebote und was noch?

Besteht der jüdische Alltag wirklich nur aus Verboten? Warum sind Rituale so wichtig? Was hat das mit mir zu tun? Wer hat nicht schon mal eine Arbeit „vermasselt“ und warum geht der Hallenser „malochen“. Aber woher stammen diese Begriffe?
Fragen wie diese sollen nach einem einführenden Rundgang durch die Ausstellungen des Stadtmuseums gemeinsam diskutiert werden. Hierbei versuchen wir, die unbekannte und oft ferne Welt des jüdischen Glaubens näher zu bringen und somit verständlicher zu machen.

Veranstaltungsort: Stadtmuseum Halle
Alter: ab 5. Klasse
Dauer: 2,0 Stunden
Kosten: 45,00 €

Ansprechpartner im Stadtmuseum ist Gero Sievers, Tel.: 0345/ 2213349.