Vortrag: Exil und Heimat – Jiddische Kultur in der Weimarer Republik

Donnerstag 25.10.2018, 18.00 Uhr, Stadtmuseum Halle

Vortrag von Dr. Diana Matut:

Foto: Antje Seeger

Exil und Heimat: Jiddische Kultur in der Weimarer Republik

Viele jiddischsprachige, osteuropäische Intellektuelle und Kulturschaffende kamen ab 1918 nach Deutschland und fanden in verschiedenen Städten der Weimarer Republik, besonders jedoch in Berlin, ein temporäres Exil oder eine Wahlheimat. Sie waren Teil einer länderübergreifenden, europäischen jiddischen Kultur, die gerade in der Zwischenkriegszeit eine bis dahin ungekannte Blüte erlebte. Im neuen Umfeld entstanden wichtige Werke der jiddischen Literatur und Musik, etablierten sich Theater und Kabarett, wurde Jiddisch gedruckt, gelesen und geschrieben.


Dieser Vortrag möchte Sie mitnehmen in die Welt der jiddischen Kultur zur Zeit der Weimarer Republik und Ihnen Schriftsteller und ihre Werke, jiddisches Liedgut und Unterhaltungskultur näher bringen.

Ort: Stadtmuseum Halle, Große Märkerstraße 10, 06108 Halle.

Eintritt: 4 €

Vorverkauf zu den Öffnungszeiten des Stadtmuseums: Di bis So 10–17 Uhr, montags geschlossen.


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