Zwischen Tradition und früher Moderne: Jüdischer Buchdruck des 18. Jahrhunderts auf dem Gebiet des heutigen Sachsen Anhalt

Samstag, 29.10.2016, 19.30 Uhr
Stadtmuseum

Zwischen Tradition und früher Moderne: Jüdischer Buchdruck des 18. Jahrhunderts auf dem Gebiet des heutigen Sachsen Anhalt

Vortrag von Dr. Stefan Litt (Israel)

Die Nutzung des Buchdrucks innerhalb der jüdischen Kultur seit der Erfindung der beweglichen Lettern war insbesondere für die auf die Überlieferung und das Studium von Texten fixierte Religion von immenser Wichtigkeit. Folgerichtig begannen vor und nach 1500 eine Reihe von Druckereien mit der Herstellung jüdischer Bücher. Im 18. Jahrhundert gab es in ganz Europa ein feines Netz jüdischer Druckhäuser, zu denen auch eine Reihe von kleinen, doch produktiven jüdischen Druckereien in anhaltinischen Städten (Bernburg, Dessau, Jeßnitz, Köthen) aber auch in Halle selbst gehörten, die für die Geschichte des jüdischen Buchs einige Bedeutung erlangen sollten. Ausgehend von den Grundzügen der Geschichte des jüdischen Drucks sollen die mitteldeutschen Druckereien und ihre Bücher näher vorgestellt werden.

Termin: Samstag, 29.10.2016, 19.30 Uhr                                                                                                          

Ort: Stadtmuseum, Große Märkerstraße 10, 06108 Halle

Eintritt: 4 €, Vorverkauf zu den Öffnungszeiten des Stadtmuseums